Sich selbst ein guter Freund zu sein ist eine wichtige Kompetenz! Es hilft uns in schwierigen Phasen oder wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir das wollen. Daher ist es wichtig für dich, Selbstmitgefühl zu entwickeln. Mit den Tipps kannst du beginnen, dich selbstmitfühlender zu behandeln!

1. Selbstbeobachtung & Selbsteinschätzung

Um erst einmal zu schauen, wie gut du zu dir selbst bist, hilft es, dich zunächst selbst zu beobachten. Nimm dir daher vor, für einen Tag alles aufzuschreiben, was deine innere Stimme zu dir sagt. Was fällt dir auf? Wie sprichst du mit dir? Bist du schon einfühlsam und verständnisvoll oder eher verurteilend und kritisch? 

2. Imaginative Helfer

Überlege dir, welche Figur für dich Selbstmitgefühl repräsentiert. Dabei kann es sich um eine echte Person handeln, oder aber um eine fiktive Figur, wie gute Fee, etc. Lass deiner Kreativität freien Lauf! Male dir in Gedanken aus, wie diese Person/ fiktive Figur aussieht, welche Farbe sie für dich symbolisiert. Immer, wenn du dich bei sehr selbstkritischen Gedanken erwischt, kannst du dir diese Figur vorstellen und überlegen, was sie dazu sagen würde.

3. (Selbstmitgefühl)-Meditationen

Durch das Meditieren fokussieren wir uns auf den aktuellen Moment und bekommen einen besseren Zugang zu unseren Gefühlen. Außerdem gibt es auch spezielle Meditationen, die Selbstmitgefühl bewusst trainieren, z.B. auf der Seite von Kristin Neff (auf englisch). Das Meditieren ist nach der Psychologin Kristin Neff wichtig als eine der Teil-Kompetenzen für Selbstmitgefühl.

4. Tagebuch schreiben

Die selbstmitfühlende Stimme kann auch dadurch gestärkt werden, dass du dir regelmäßig Zeit nimmst, gut mit dir selbst umzugehen. So kannst du dir z.B. jeden Abend Zeit dafür nehmen, zu reflektieren, ob du kritisch mit dir warst. Dabei kannst du aufschreiben, wie du aus der Position von Selbstmitgefühl der kritischen Stimme begegnest. Das kannst du so machen, dass du mit dem selbstkritischen Gedanken beginnst, und dann als Antwort darauf aus der Position des Selbstmitgefühls antwortest.

5. Setze dich weiterhin mit dem Thema auseinander

Es gibt viele spannende Bücher, Kurse oder auch die Website von Kristin Neff. Sie unterstützen dich dabei, deinen Selbstmitgefühls-Muskel weiter zu trainieren. 

6. Sei geduldig, selbstmitfühlender zu werden!

Ganz wichtig ist es auch, dass du dich nicht dafür kritisierst, nicht genügend Selbstmitgefühl zu besitzen. Es ist okay, Schwierigkeiten zu haben, selbstmitfühlend sein! Um Selbstmitgefühl zu lernen ist ein Training notwendig. Schließlich ist es eine Fähigkeit, die du erlernen kannst, genau wie kochen oder eine neue Sprache zu sprechen. Sei daher geduldig mit dir und gebe dir Zeit, diese Fähigkeit zu erlernen!

7. Suche professionelle Hilfe

Ist es für dich schwierig, allein dein Selbstmitgefühl zu trainieren? Ist dein selbstkritischer Anteil sehr groß? Dann kannst du auch eine Beratung bei mir buchen. Gemeinsam bearbeiten wir das Thema Selbstmitgefühl und beleuchten selbstkritische Muster genauer.

Ich freue mich, von dir zu hören, was du über den Artikel denkst. Wie arbeitest du daran, Selbstmitgefühl zu entwickeln? Findest du die Tipps nützlich? Lass mir gerne einen Kommentar da!

Möchtest du an deinem Selbstmitgefühl arbeiten? Dann freue ich mich, dich dabei zu begleiten!

Quelle: Neff, K. (2013). Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden. Kailash Verlag.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>